Filmfest Hamburg – Geschichte und Besonderheiten des Hamburger Filmfestivals

Das Ansehen von Filmen ist eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen vieler Hamburger. Einige bevorzugen es, sich nach einem langen Arbeitstag zu Hause zu entspannen und ihre Lieblingsfilme zu schauen. Andere hingegen warten gespannt auf neue Filmveröffentlichungen und besuchen Kinos. Die meisten Filmfans nehmen, wenn möglich, gerne an Filmfestivals teil.

In Deutschland finden jedes Jahr verschiedene Filmfestivals statt, zu denen besondere Gäste, Prominente und alle Interessierten eingeladen werden. Eines der bekanntesten Filmfestivals des Landes ist das Filmfest Hamburg, das in der Hansestadt stattfindet. Mehr auf hamburgtrend.eu.

Die Geschichte des Kinos in Hamburg

Die Entwicklung der Filmindustrie in Hamburg begann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In dieser Zeit wurden Stummfilme durch vollwertige Tonfilme ersetzt. In den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts eröffneten die ersten Kinos der Stadt, von denen einige noch heute existieren. Beispielsweise wurde das berühmte Passage Kino bereits 1913 eröffnet und zählt auch 2024 noch zu den beliebtesten Kinos in Hamburg. Im Laufe der Jahre wurde es mehrfach restauriert und erweitert.

Neben der Eröffnung neuer Kinos begann Hamburg in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch mit der Organisation von Kinoveranstaltungen. So entstand die Tradition der „Hamburger Kinotage“ sowie die Durchführung von Filmfestivals. Ende 1991 schlossen sich Hamburger Filmschaffende zusammen und beschlossen, ein groß angelegtes Festival ins Leben zu rufen – das Filmfest Hamburg.

Der Schwerpunkt der Organisatoren lag auf der Förderung des „jungen Kinos“ sowie der Werke deutscher Regisseure. Gleichzeitig wurde jedes nachfolgende Festival mit Glanz, Glamour und großem Aufwand durchgeführt.

Durchführung des Filmfest Hamburg

Das Filmfest Hamburg findet seit 1992 jeden Herbst statt. Der Termin für das nächste Festival wird bereits ein Jahr im Voraus bekannt gegeben. An dem Festival nehmen Filme aus der ganzen Welt teil. Zudem werden deutsche und internationale Filmstars eingeladen. Das Festival dauert zehn Tage, und in dieser Zeit werden den Zuschauern etwa 70 Filme gezeigt. Hier können deutsche und europäische Premieren erstmals gesehen werden.

Trotz des großen Umfangs des Filmfests Hamburg herrscht dort eine demokratische Atmosphäre. Das Event ist frei von übertriebenem Glamour, was wahre Filmfans erfreut. Die Besucher des Festivals haben die Möglichkeit, die besten Kinos in Hamburg zu erleben. Für Regisseure, Filmstars und andere Prominente wird ein roter Teppich ausgerollt.

Filme im Festivalprogramm

Die Hauptvoraussetzung für die Filme, die auf dem Filmfest Hamburg gezeigt werden, ist ihre Neuheit. Sie dürfen zuvor nicht auf anderen Festivals gezeigt worden sein und erst recht nicht im regulären Kinoprogramm verfügbar sein. Dadurch präsentiert das Filmfest Hamburg ausschließlich Premieren, was Filmfans aus Hamburg und anderen Städten anzieht.

Die Auswahl der Filme für das Festivalprogramm erfolgt durch ein speziell eingerichtetes Komitee. Traditionell werden sie in acht Hauptkategorien eingeteilt, wobei gelegentlich zusätzliche Kategorien eingeführt werden. Die Namen der Kategorien ändern sich jedes Jahr. Die innovativsten und spannendsten Filme werden mit Preisen und Auszeichnungen geehrt. Dazu gehören beispielsweise:

  • Der Douglas-Sirk-Preis für besondere Verdienste in der Filmindustrie
  • Preis der ausländischen Presse
  • Auszeichnung für den besten TV-Produzenten
  • Preis für den besten Nachwuchsregisseur
  • Weitere Kategorien

Einige dieser Auszeichnungen sind mit Geldpreisen verbunden. Eine der höchsten Prämien beträgt 30.000 Euro für den Besten Produzenten.

Die Zeit des Filmfest Hamburg ist ein lang ersehntes Ereignis für Hamburger Filmfans. Das Festival bietet zudem eine einzigartige Gelegenheit, bekannte Schauspieler zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen.

Comments

.......